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Berufsunfähigkeitsversicherung / Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für jeden wichtig, der von seinem Arbeitseinkommen lebt.
Was ist Ihr wertvollster Vermögensgegenstand?
Sie selbst - Ihre Arbeitskraft!


Die Versicherung tritt dann ein, wenn Sie durch Krankheit oder Unfall Ihren Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben können. Sie erhalten eine monatliche Rente, die Ihren Lebensstandard aufrechterhält.
Statistisch gesehen wird jeder vierte Arbeitnehmer vor der normalen Altersrente berufs- oder erwerbsunfähig. Jedoch verfügen sehr wenige über solch eine Absicherung im Ernstfall. Die Risiken und das Ausmaß der Versorgungslücken sind den meisten nicht bewusst.

Berufsanfänger, Wiedereinsteiger und Selbstständige haben in der Regel keine Absicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt im Falle einer Erwerbsminderung eine Rente. Eine Erwerbsminderung besteht aber nur dann, wenn der erlernte Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht ausgeübt und keine andere berufliche Tätigkeit möglich ist.

Gesetzlich Versicherte, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, erhalten allerdings keine Leistungen mehr aus der gesetzlichen Rentenversicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit. Entsteht auf Grund eines Unfalls oder durch längerfristige Krankheit eine Berufsunfähigkeit, aber keine Erwerbsunfähigkeit, tritt die private Berufsunfähigkeitsversicherung ein. Sie zahlt eine vereinbarte Rente, welche die Kosten für den laufenden Lebenshalt, Krankenversicherung und Altersvorsorge abdecken sollte.

Die Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte bis zum Ende des Erwerbslebens reichen. Das ist für viele heute das 67. Lebensjahr. Im Falle der Berufsunfähigkeit reichen die meist geringen Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Der optimale Zeitpunkt zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist der Beginn des Berufslebens. Dies ist bereits ab dem 15. Lebensjahr möglich. Einstiegsalter, Gesundheitszustand und die Art des Berufs bestimmen den Preis eines solchen Vertrages. Dies bedeutet, dass der Abschluss in jungen Jahren billiger ist als zu einem späteren Zeitpunkt. Aber auch später ist der Abschluss eines solchen Vertrages noch sinnvoll.

Die größte Hürde sind die so genannten "Gesundheitsfragen". Je gesünder Sie sind, umso besser. Deshalb sollten Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung so früh wie möglich abschließen. Bei älteren Menschen können schwere Erkrankungen die Annahme komplizierter oder teurer machen oder sogar verhindern. Die Gesundheitsfragen müssen Sie wirklich sehr genau beantworten, sonst wirft Ihnen die Versicherung im Ernstfall eine "Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht" vor - und zahlt nicht!

Tipp: Schließen Sie nie eine Berufsunfähigkeitsversicherung zusammen mit einer Kapital- oder Rentenversicherung ab. Wenn Sie diese einmal kündigen, fällt auch der Schutz gegen die Berufsunfähigkeit weg, da diese beiden Versicherung miteinander gekoppelt sind. Es könnte auch sein, dass sich Ihr Gesundheitszustand im Laufe der Zeit geändert oder verschlechtert hat. Dann haben Sie oftmals ein Problem, in eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung einzusteigen.

Seit dem 21.12.2012 gibt es nur noch Verträge mit Unisex-Tarifen.
Bisher mussten Frauen deutlich mehr bezahlen als Männer. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg sind diese Tarife gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung von Mann und Frau. Es wurden die Beträge für beide Geschlechter angepasst.

Ab 2014 fördert der Staat Berufsunfähigkeitsversicherungen. Dies wurde im Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (AltvVerbG) festgelegt. Hier möchte die Bundesregierung Berufstätige besser schützen.
Tipp: Lassen Sie sich von einem Finanzberater Ihres Vertrauens ein Angebot machen. Er kann Ihnen zeigen, ob und welche Steuerersparnis für Sie möglich ist.


Artikel Stand 2014


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